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04. September 2010
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GEMA Gebührenkatalog
Warum Demosongs auf der eigenen Homepage ganz schön teuer werden können
www.gema.de
Hier einige Erklärungen warum DEMOSONGS auf einer Homepage ganz schön teuer werden können. Die GEMA hat ihren Gebührenkatalog umstrukturiert und die Kosten für Veröffentlichungen im Internet veranschlagt. Die Vergütungen gewerblicher Websites gelten für Seiten, die Unternehmen unterhalten oder unterhalten lassen und zur Unterrichtung über das Unternehmen oder dessen Produkt dienen. Das gilt dann auch für Künstler! Mit der Darstellung im Netz übt man somit ein Gewerbe aus.
Zu zahlen sind je Werk aus dem GEMA Repertoire 25.- pro Monat, wobei die Anzahl der Page Impressions (Besucher) mit Musiknutzung pro Monat bis zu 10.000 betragen darf. Ist die Anzahl der Page Impressions mit Musiknutzung höher als 10.000 ist für jeweils weitere bis zu 10.000 Page Impressions mit Musiknutzung der vorstehende Vergütungsbeitrag in Höhe von 25.- pro Monat zusätzlich zu bezahlen. Ist die Spieldauer des Werkes länger als 5 Minuten, sind für jeweils weitere bis zu 5 Minuten die vorstehenden Vergütungsbeiträge in Voller Höhe zu bezahlen.
Privatseiten sind noch eingeschränkter!
Hier dürfen nur 2000 Besucher monatlich die Seite besuchen. Sind es mehr, wirds direkt wieder teuer und die nächsten 25,- Euro/Musikstück sind fällig. Dafür kostet hier der Song "nur" 25,- Euro pro Jahr. Außerdem sind Privatseiten auf höchstens 10 Musikstücke beschränkt. Wird's mehr, wird nach kommerziellem Tarif berechnet. Die Annahme, dass man "kurze" Stücke von 1/2 bis 1 Minute kostenlos veröffentlichen darf ist somit falsch! Mit keinem Satz wird eine "Teilveröffentlichung" toleriert. Es wird nur von Werken bis zu 5 Minuten gesprochen, nicht 3-5 Min... Das schließt Kurzversionen natürlich mit ein!
Einzig kommerzielle Seiten, die Musik zum Verkauf anbieten, dürfen "Previews" bis zu 45 Sek. anbieten. Dies sollte aber einzig zum Verkauf der CDs oder Stücke dienen. Und kostenlos ist das natürlich auch nicht: Für Webseiten mit bis zu 500.000 Page Impressions werden 150,- Euro verlangt! Dafür darf man bis zu 20 Werke aus dem GEMA-Repertoire "vorstellen". Weiterführende Preisstaffelungen gibt es natürlich auch, sind aber jetzt nicht so wichtig. Wenn ein Künstler bei der GEMA gemeldet ist, muss er sogar für seine EIGENEN Stücke blechen! Außerdem muss der Künstler der GEMA dann seine Page Impressions darlegen! Deshalb der Rat des Entertainerclubs: Solange der große Plattendeal nicht in Aussicht ist, lohnt sich eine GEMA-Anmeldung nicht, sondern kostet nur Geld. Man kann auch ohne GEMA seine Stücke veröffentlichen! Der Großteil des Verdienst wird sowieso bei den Konzerten liegen.
Keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben. Detaillierte Infos finden Sie direkt auf der GEMA-Homepage.
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